Ein Winterstorch, der sich gegen den traditionellen Südflug entscheidet und statt dessen in einem Gewerbegebiet auf einer Müllkippe überwintert? Klingt absurd? Willkommen im wilden Tierreich des Klimawandels! Diese tragische Geschichte beginnt wie ein Märchen von Grimm, endet aber nicht mit "Und wenn sie nicht gestorben sind...". Denn wer hätte gedacht, dass ein einsamer Storch sein Ende ausgerechnet in einem Regenrückhaltebecken finden würde? Eine herzzerreißende Situation, die einen dazu bringt zu fragen: Was läuft hier schief?

Vom süßen Frühlingsboten zur einsamen Müllkippen-Tragödie

Apropos Artenschutz und Klimawandel – vor ein paar Tagen wurde der unglückliche Winterstorch von Dummersdorf tot aufgefunden. Keine Vermenschlichung, nur Empathie für einen Vogel, der sein Schicksal selbst gewählt hat. Der Storch wollte keine Energie vergeuden auf mühsame Reisen gen Süden und fand stattdessen zwischen Autobahnen und Versorgungsfirmen seine letzte Ruhestätte. So viel zum romantischen Bild des fliegenden Glücks- und Frühlingsboten! Inmitten von Amazon-Lagerhäusern und Logistikzentren jagte er nach Nahrung, während seine Artgenossen schon längst wieder im heimischen Horst saßen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert