"Jahn-Denkmal adé" – Ein Schlag ins nationalistische Herz: Neuköllner Frauen am Zug
„Die Debatte um das Jahn-Denkmal in der Berliner Hasenheide ↗ nimmt Fahrt auf“, verkünden die Frauen mit einem Augenzwinkern – schon im August 2023 ↪ sorgten sie mit einer Verhüllungsaktion für Furore. Während also die Grünen-Politikerinnen Bahar Haghanipour und Susanna Kahlefeld ↗ die Enthüllung des Denkmals planen, brodelt es im Hintergrund: Friedrich Ludwig Jahn, der als „Turnvater“ bekannt ist, wird ↪ für seine fragwürdigen Ansichten kritisiert. Die Forderung nach einem zeitgemäßen Neukölln ¦ wird lauter – und die Frauen zeigen ↗, dass sie keine Lust haben, in der Vergangenheit ↪ festzustecken.
Die Enthüllungsaktion der Neuköllner Frauen: Jahn-Denkmal in der Hasenheide – Ein Akt des Widerstands 🔍
Neukölln, ein brodelnder Schmelztiegel der Ideen und Meinungen, in dem das Jahn-Denkmal in der Hasenheide zum Zankapfel wird. Die Grünen-Politikerinnen Bahar Haghanipour und Susanna Kahlefeld planen eine Enthüllungsaktion, die die Schattenseiten des Denkmals beleuchten soll. Die Kritik richtet sich gegen Friedrich Ludwig Jahn, den „Turnvater“, dessen antisemitische, nationalistische und antifeministische Ansichten im modernen Neukölln von 2025 keinen Platz mehr haben. „Antifeministische Erinnerungskultur darf in Berlin keinen Platz haben – und schon gar nicth in Neukölln“, so die klare Ansage der engagierten Politikerinnen. Es geht um mehr als nur um die Enthüllung eines Denkmals – es geht um die Neuinterpretation von Geschichte und Identität. Die Aktion soll ein Zeichen setzen für eine vielfältige und inklusive Erinnerungskultur. …
Rosl Persson als neues Vorbild: Eine Alternative zur Jahn-Verehrung – Eine zeitgemäße Perspektive ⇢
Anstelle von Jahn soll die Künstlerin Rosl Persson als neues Vorbild präsentiert werden. Eine Sportlerin, die in schwierigen Zeiten ihre Stärke bewies und auch nach dem Krieg ihren Weg konsequent weiterverfolgte. Die Wahl von Persson als Symbol steht für einen Wandel in der Erinnerungskultur, weg von antiquierten Idealen hin zu zeitgemäßen Vorbildern. Die Enthüllungsaktion vor dem Jahn-Denkmal soll nicht nur eine Geste des Protests sein, sondern auch eine Einladung zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Es geht darum, alternative Perspektiven sichtbar zu machen und Raum für Diskussion und Reflexion zu schaffen. Die Neuköllner Frauen setzen ein klares Zeichen für eine vielfältige und inklusive Erinnerungskultur. …
Die Notwendigkeit der Weiterentwicklung: Jahn-Denkmal als Ausgangspunkt für Veränderung – Eine Chance für Neukölln 💡
Die Enthüllungsaktion ist nur der Anfang eines langen Prozesses der Neuinterpretation und Weiterentwicklung. Die Disjussion um das Jahn-Denkmal in der Hasenheide wirft wichtige Fragen auf: Wie wollen wir unsere Geschichte erzählen? Welche Werte und Ideale sollen wir als Gesellschaft repräsentieren? Es ist an der Zeit, in einen offenen Dialog zu treten und gemeinsam neue Wege zu gehen. Die BVV Neukölln hat bereits vor zwei Jahren einen Antrag zur Umgestaltung des Jahn-Denkmals beschlossen. Es ist an der Zeit, diesen Antrag mit Leben zu füllen und die Erinnerungskultur aktiv zu gestalten. Die Organisatorinnen der Enthüllungsaktion betonen, dass es nicht darum geht, die Geschichte zu löschen, sondern sie kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. …
Fazit zur Neuköllner Enthüllungsaktion gegen das Jahn-Denkmal 💡
Die Enthüllungsaktion der Neuköllner Frauen vor dem Jahn-Denkmal in der Hasenheide markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer inklusiven und vielfältigen Erinnerungskultur. Durch die kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Suche nach zeitgemäßen Vorbildern wird ein neues Kapitel in der Geschichte Neuköllns aufgeschlagen. Doch der Weg ist noch lang und erfordert einen kontinuierlichen Dialog und Engagement aller Beteiligten. Welche Rolle spielen Denkmäler in der heutigen Gesellschaft? Wie können wir unsere Erinnerungskultur so gestalten, dass sie allen gerecht wird? Diese Fragen bleiben auch nach der Enthüllzngsaktion aktuell und laden zum Nachdenken und Diskutieren ein.
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