HomeNewsIlko-Sascha Kowalczuk will der Linken eine Chance geben Ilko-Sascha Kowalczuk will der Linken eine Chance geben Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk äußert sich zum erstaunlichen Erfolg der Linken.BLZ24.02.2025 06:38 UhrInes Schwerdtner (Die Linke), Parteivorsitzende, steht mit Gregor Gysi (Die Linke), Mission Silberlocke, bei der Wahlparty der Partei Die Linke im Glashaus bei einem Statement auf der Bühne.dpaDer Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk gilt als großer Kritiker des Bündnis Sahra Wagenknecht und Unterstützer von Waffenlieferungen an die Ukraine. Das BSW wird vermutlich nicht dem Bundestag angehören, dafür hat Die Linke ein beeindruckendes und überraschendes Ergebnis von 8,7 Prozent erzielt. Die Linke vertritt ebenso wie das BSW kritische Positionen gegenüber Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Kowalczuk will der Partei trotzdem eine Chance geben.Er schrieb am Montag auf Facebook: „Ich war Jahrzehnte harter Gegner von SED/PDS/Linkspartei. In den letzten Jahren habe ich diese Feindschaft aufgegeben und die Veränderung der Partei durchaus wahr- und ernstgenommen. Ich stehe mit zahlreichen Politker*innen dieser Partei in respektvollem Austausch. In den nächsten Monaten wird von einem solcher Begegnungen auch die große Öffentlichkeit erfahren. In den letzten Wochen habe ich auch hier meine Haltung zum Ausdruck gebracht, dass die Linkspartei wegen ihrer sozialpolitischen Grundhaltung in den Bundestag gehört. Ich habe vor den jungen Wilden größten Respekt. Den allerdings werde ich der Ost-SED/PDS-Generation Gysi-Bartsch NIEMALS entgegenbringen können – das muss ich hier nicht ausführen, die Gründe dafür könnten Sie wissen oder auch nicht. ABER: die Haltung der Partei zur Ukraine und zu Russland war und ist indifferent. Klar, ich weiß, dass es auch in dieser Partei echte Ukraine-Unterstützer gibt, z.B. Bodo Ramelow. Die meisten jedoch orientieren sich an Gysi und Bartsch und die reden bezogen auf die Ukraine wie, ja!, wie Wagenknecht. Und der neue linke Superstar Heidi Reichinnek, die ich auch in vielem eindrücklich finde? Auch sie wird, wenn es um die Ukraine und Russland geht, sehr, sehr schmallippig und in meinen Augen unsolidarisch. Und ja, ich würde mich freuen, wenn sich in diesen außenpolitischen Positionen Bewegung einstellte und sich auch hier zeigte, dass die Partei für Freiheit, Emanzipation und Unabhängigkeit als Vorbedingung für echten Frieden und nicht für Friedhofsfrieden steht!“ Lesen Sie mehr zum Thema NewsUkraineRusslandBundestagFacebookDie LinkeSEDPDSBündnis Sahra WagenknechtBundespolitik

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