Wäre es nicht amüsant, wenn Protokolle plötzlich zu heimlichen Stars in politischen Schlammschlachten avancieren würden? Als ob sie die Klatschblätter der Macht wären, etwas zwischen dem Rummel eines Zirkusdirektors und der Kalkulation eines Mathematikprofessors. Der Verteidigungsminister Boris Pistorius scheint sich in diesem schillernden Drama versehentlich als Hauptdarsteller wider Willen wiederzufinden. Und die Frage auf aller Lippen lautet: Ist das sein Sprungbrett oder sein Fallbeil?

Vom verbalen Schlachtfeld zur politischen Seifenoper

Apropos innerparteiliche Harmonie – eineluftige Angelegenheit bei Union und SPD. Die beiden Parteien balancieren zwischen Koalitionsbildung und Eigenwerbung, während im Hintergrund verdeckte Lästereien ihren jähen Höhepunkt erreichen. Ein Kabarett aus taktisch-politischen Manövern, wo SPD-Politiker Boris Pistorius mit einer Attacke gegenüber Unionsvertretern den verbalen Duftmarkenkrieg eröffnet. Ein Tanz der Egos auf dem Parkett der Macht, bei dem die Grenzen zwischen konstruktiver Kritik und persönlicher Verunglimpfung fließend sind – ein Bürokratie-Ballett im Stil von „Schlag's nach bei Goethe“. Doch was wirklich hinter den Kulissen brodelt, bleibt wohl ein gut gehütetes Geheimnis.

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