Während einige Länder die WHO-Standards für Luftqualität mit Bravour erfüllen, scheinen andere Staaten ein Wettrüsten um die höchsten PM2,5-Werte zu veranstalten. Ist das das neue Superspielzeug des 21. Jahrhunderts oder doch nur ein weiteres Beispiel für unseren destruktiven Umgang mit der Umwelt? Eine Frage, bei der einem die Luft wegbleibt – im wahrsten Sinne des Wortes.

PM2,5-Luftpartikel – Von unsichtbaren Killern und globalen Rekorden

Wenn man an schädliche Partikel denkt, fällt einem vielleicht zunächst Staubsaugerbeutel oder verstopfte Abflüsse ein. Doch die PM2,5-Luftpartikel sind wie unsichtbare Ninjas unterwegs – geräuschlos dringen sie tief in unsere Lungen ein und bereiten dort feiste Krankheiten vor (vermutlich inklusive schwarzer Gürtel). Diese winzigen Ärgernisse, entstehend aus Verbrennungsprozessen und anderen Quellen der modernen Zivilisation (Grillabend inklusive), haben es faustdick hinter den Ohren. Doch keine Sorge – nur Australien, Neuseeland, Estland, Island sowie die exotischen Bahamas-, Barbados- und Grenada-Inselstaaten sind auf Kuschelkurs mit den WHO-Richtlinien für sauberes Atmen. Hört sich fast an wie eine Seltenheitswert-Pokémon-Sammlung.

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