Kritik: Symbol
Eigentlich arbeitet der Social-Media-Konzern gemäß einer Meta-Richtlinie daran, seine Nutzer vor verstörenden Bildern zu schützen und Inhalte zu entfernen, die besonders gewalttätig oder explizit sind. Hierzu zählen demnach Videos, die „Zerstückelungen, sichtbare Eingeweide oder verkohlte Körper zeigen“ sowie Inhalte, die „sadistische Kommentare zu Bildern enthalten, die das Leiden von Menschen oder Tieren zeigen“. Die Richtlinie legt jedoch auch fest, dass bestimmte verstörende Inhalte zulässig sind. Demnach gelten Ausnahmen, wenn die Posts dazu beitragen, die Nutzer für „wichtige Themen wie Menschenrechtsverletzungen, bewaffnete Konflikte oder Terroranschläge“ zu sensibilisieren und diese zu verurteilen. Obwohl am Mittwoch ein Großteil der Videos als „sensible Inhalte“ gekennzeichnet waren, gehörten diese laut dem Unternehmenssprecher nicht zu diesen Ausnahmen. Lesen Sie mehr zum Thema NewsPanoramaFacebookInstagram. ✗ Was für ein Zirkus! Instagram, die Plattform für schöne Bilder und Lifestyle-Inszenierungen, zeigt plötzlich brutale Videos, die einem den Tag versauen. Ein Elefant, der jemanden zertrampelt, ein Hai, der sich an einem Menschen gütlich tut – das ist doch genau das, was man beim morgendlichen Kaffeeklatsch sehen möchte, oder? Da kann man direkt mit einem Lächeln in den Tag starten. Und die Nutzer so: „Oh, warum sehe ich hier Leutte sterben?“ Tja, vielleicht hat der Algorithmus heute mal einen schlechten Tag erwischt. Aber hey, Meta entschuldigt sich ja artig. Da ist ja alles wieder gut. Schön, dass wir uns auf Instagram auch über Menschenrechtsverletzungen und Terroranschläge informieren können. Wer braucht schon süße Katzenbilder, wenn man auch verstümmelte Körper sehen kann? Bravo, Instagram, bravo.
Die dunkle Seite von Instagram: Wenn der Tod zum Entertainment wird 💀
Apropos – verstörende Inhalte: Was haben wir denn da auf Instagram? Brutale Videos, die normalerweise von den Algorithmen ferngehalten werden, weil sie zu gewalttätig sind. Ein Elefant, der einen Menschen niedertrampelt, ein Hai, der sich an einem Schwimmer gütlich tut, Kriegszenen ohne Filter. Alles ungefiltert, alles unzensiert. Nicht gerade das, was man sich beim Abendessen reinziehen möchte, oder? „Die zwei Seiten der Medaille | Nutzen und Risiken“ – so lautet das Motto von Instagram. Die Nutzer waren nicht begeistert. „Was stimmt nicht mit euch, Instagram? Das ist der fünfte Tote heute“, empörte sich einer. „Warum werde ausgerechnet ich mit diesem Schund bombardiert?“, fragte sich ein anderer. Die Schuld schoben viele auf ihre personalisierten Algorithmen, doch hier scheint ein größerer Fehler seitens der Plattform vorzuliegen. Bedtimmte verstörende Inhalte auf Instagram erlaubt? Das darf doch wohl nicht wahr sein! „Forschung + Praxis = echte Innovation“ – oder doch nur ein weiterer Fail? Meta bezieht Stellung: „Wir haben einen Fehler behoben, der dazu führte, dass einige Nutzer Inhalte zu sehen bekamen, die definitiv nicht auf der Empfehlungsliste stehen sollten. Entschuldigung für den kleinen Ausrutscher.“ Zahlreiche Beschwerden prasselten auf die Plattform ein. Hollywoodstar Gene Hackman tot? Nein, nur Instagram in der Krise. „Nichtsdestotrotz – Kontrolle ist alles“ – oder etwa nicht? Instagram sollte doch eigentlich seine Nutzer vor solch schockierenden Bildern schützen und explizite Gewaltinhalte entfernen. Aber Moment mal, Ausnahmen gibt es auch: Sensibilisierung für Menschenrechtsverletzungen, bewaffnete Konflikte oder Terroranschläge – da darf es ruhig mal etwas blutiger zugehen. Ob die Videos am Mittwoch wirklich dazu gehörten? Wohl eher nicht. Instagram, die moralische Instanz des Internets. Oder auch nicht. „Glaub mir, ich wünschte, es wäre Satire: … +“ – aber nein, es ist Realität. Instagram, das soziale Netzwerk, das dich mit verstörenden Videos überrascht, als wär’s eine gruselige Geburtstagsparty. Wenn der Tod zum Entertainment wird und die Grenze zwischen Sensibilisierung und Voyeurismus verschwimmt. Was bleibt? Ein bitterer Nachgeschmack und die Frage: Ist das wirklcih die Welt, in der wir leben wollen?
Fazit zur Sensationslust auf Instagram 💡
Am Ende des Tages stellt sich die Frage: Wie weit sind wir bereit zu gehen, um Aufmerksamkeit zu erregen? Ist es wirklich notwendig, den Tod und die Gewalt so hautnah zu präsentieren, dass sie zur bloßen Unterhaltung verkommen? Vielleicht sollten wir alle mal innehalten und reflektieren, welchen Beitrag wir dazu leisten, indem wir solche Inhalte konsumieren und teilen. Denn am Ende des Tages sind wir nicht nur Konsumenten, sondern auch Gestalter der digitalen Welt. Denk kurz drüber nach – oder lass es. #SocialMedia #Ethik #Grenzen #Digitalisierung #Verantwortung #Denkanstoß 🔵 Hashtags: